Nasdaq 100: Krise, welche Krise?

12.03.2014 – 14:00 Uhr: Die andauernde Krise zwischen Russland und der Ukraine um die Halbinsel Krim drücken derzeit die Stimmung an den europäischen Börsen. Davon zeigen sich die Indizes an der Wall Street recht unbeeindruckt.

Wall Street zeigt relative Stärke

Die US-amerikanischen Indizes entwickeln sich seit Beginn der Krim-Krise deutlich besser als die Pendants auf dem alten Kontinent. Der Nasdaq 100 konnte Anfang März mit 3.741 Punkten sogar ein neues Jahreshoch markieren. Davon sind DAX & Co. zurzeit weit entfernt. Aus rein charttechnischer Sicht ist vor allem sehr erfreulich, dass der Technologieindex erst kürzlich ein neues Kaufsignal generiert hat.

Widerstände sind Mangelware

Der Nasdaq 100 hat mittlerweile sämtliche Widerstände aus dem Weg geräumt. Mit dem nachhaltigen Sprung über das vorangegangene Hoch bei 3.642 Punkten war die technische Ampel auf Grün gesprungen. Dabei hatte es sich um die Obergrenze einer Seitwärtsbewegung gehandelt, die nach unten durch die Unterstützung bei 3.418/3.435 Punkten begrenzt wurde. Das genannte Jahreshoch, in Kombination mit einigen Verlaufstiefs, ergibt nun im Bereich bei 3.642/3.637 Punkten eine solide Verteidigungslinie der Bullen. Die Unterseite der Schiebezone sowie der steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 3.466 Punkten sollten vor massiven Kursverlusten schützen.

Noch nie betretenes Territorium

Die US-amerikanischen Technologieaktien haben nach dem Verlassen der Seitwärtsbewegung nach oben noch nie erreichte Kursregionen betreten. Bis zur oberen Trendkanallinie bei momentan 4.360 Punkten ist es jedoch noch ein weiter Weg. Zuvor könnte es in Richtung 3.920 Punkten gehen. Hierbei wurde die überwundene Schiebezone zur Kurszielbestimmung herangezogen.

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