S&P 500: Jahreshochs im Visier

18.02.2014 – 10:30 Uhr: Die Wall Street ist nach Beendigung der Korrektur wieder zur Normalität zurückgekehrt.

Der S&P 500 hat sich auf den Weg in Richtung der im Januar markierten Jahreshochs gemacht. Damit es darüber hinaus gehen kann, sollte ein Kreuzwiderstand aus dem Weg geräumt werden.

Das genannte Widerstandsbündel besteht aus der Reihe fünf aufeinander folgender Verlaufshochs bei 1.845/1.851 Punkten sowie der steigenden Widerstandslinie bei 1.854 Punkten. Bei dieser Chartmarke handelt es sich um die obere Begrenzung des bearishen Keils. Zur Erinnerung. Die besagte Trendlinie der Umkehrformation wurde zwar Ende Dezember überwunden, der S&P 500 vermochte es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht, das Jahreshoch bei 1.851 Punkten hinter sich zu lassen. Folglich rutschte der US-Index in die Keilformation zurück.

Allerdings sieht es zurzeit nach einem erneuten Sprung über die erwähnte Begrenzungslinie der Keilformation und des horizontalen Widerstands aus. Nicht nur der steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnitt untermauert diese Annahme, Rückendeckung gibt es auch seitens der klassischen Indikatoren. Im Wochenchart ist der MACD zu sehen. Seit Dezember hält sich der Trendfolgeindikator oberhalb der Nulllinie auf. Somit liegt auf dieser Zeitebene ein intaktes Kaufsignal vor.

Nichtsdestotrotz bleibt der Bereich bei 1.845/1.854 Punkten der Dreh- und Angelpunkt für die weitere Entwicklung. Erst wenn diese Hürde übersprungen wird, würde die technische Ampel wieder auf Grün springen. Neben dem kurzfristigen Ziel von 1.925 Punkten (abgeleitet aus der Höhe der Schiebezone bei 1.810/1.813 bis 1.845/1.851 Punkte) besteht mittelfristig Aufwärtspotenzial bis zur oberen Trendkanallinie bei aktuell 2.090 Punkten.

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