S&P 500: Angeschlagen, aber noch nicht K.O.

04.02.2014 – 10:45 Uhr: Die Aktienkurse sind an der Wall Street gehörig unter Druck geraten. 

Der S&P 500 hat sich mittlerweile deutlich von den Jahreshöchstständen nach unten entfernt. Wichtige Unterstützungen wurden von den Bären überrannt. Dennoch bringen sich die Bullen für eine Gegenoffensive in Stellung. Schützenhilfe könnte dabei von der gleitenden Durchschnittslinie kommen.

Die Unterstützung bei 1.810/1.813 Punkten wurde ohne nennenswerten Widerstand aufgegeben. Die Verteidigungslinie bei 1.777/1.779 Punkten konnte eine Zeit lang verteidigt werden. Letztendlich war der Abgabedruck jedoch zu hoch. Auch diese Chartmarke fiel den Bären in die Hände.

Am gestrigen Tag (03. Februar) wurde der steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 1.767 Punkten unterschritten. Ein Verkaufssignal liegt jedoch noch nicht vor. Es besteht die Möglichkeit einer technischen Erholung. Der Oszillator Relative Stärke Index (RSI) signalisiert eine überverkaufte Situation. Im Juni und August des vergangenen Jahres lag eine entsprechende Übertreibung vor. In beiden Fällen ist der S&P 500 von der Glättungslinie nach oben abgeprallt. Auch im Oktober hatte der gewichtete Durchschnitt dem US-Index geholfen. Aktuell sind die amerikanischen Blue Chips ebenfalls deutlich überverkauft. Springt der S&P 500 über die steigende Glättungslinie, ist eine Gegenbewegung in Richtung der ehemaligen Unterstützung bei 1.777/1.779 Punkten möglich.

Kurzfristig könnte es sogar noch weiter abwärts gehen. Ein Test der unteren Trendlinie des Aufwärtstrendkanals bei momentan 1.712 Punkten kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden. Ein Ende der Hausse würde erst vorliegen, wenn der gewichtete Durchschnitt nachhaltig nach unten dreht und der marktbreite Index signifikant unterhalb des Trendkanals liegen würde.

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