S&P 500: Topbildung oder nur kurze Pause?

24.01.2014 – 10:30 Uhr: Nach einem für die US-Anleger lohnenden Börsenjahr 2013 ist der S&P 500 bislang eher verhalten in das laufende Jahr gestartet. Das Verlaufshoch, welches Ende Dezember erreicht wurde, steht den Bullen im Weg. Ist die derzeitige Lethargie nun das erste Anzeichen einer Topbildung oder nur eine kurze Pause auf dem Weg in höhere Kursgefilden?

Trendlose Marktphase

Wie bereits eingangs erwähnt, verhindert das genannte Verlaufshoch in Kombination mit weiteren Höchstständen bei 1.848/1.851 Punkten aktuell einen weiteren Vormarsch gen Norden. Zuvor hatte der S&P 500 eine Seitwärtsbewegung, die nach oben durch die Hochs bei 1.810/1.813 Punkten begrenzt wurde, überwunden. Diese Chartmarke dient, wie auch die Unterseite der ehemaligen Schiebezone bei 1.777/1.779 Punkten, als Unterstützung. Ein Sprung über das genannte Preisniveau bei 1.848/1.851 Punkten käme einer Initialzündung gleich. Aus der Höhe der derzeitigen Seitwärtsbewegung errechnet sich ein kurzfristiges Kursziel von 1.890 Punkten. Mittelfristig könnte die obere Trendlinie des aus dem Jahr 2009 stammenden Aufwärtstrendkanals bei momentan 2.060 Punkten angestrebt werden.

Topbildung nicht zu sehen

Von einer Trendumkehr ist der US-amerikanische Index noch weit entfernt. Unterhalb der Unterstützung bei 1.777/1.779 Punkten könnte erst von einer Korrektur gesprochen werden. Gefährlich würde es unterhalb des steigenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitts bei 1.752 Punkten und der unteren Trendkanallinie bei 1.734 Punkten werden.

Indikatoren halten zu Bullen

Wenn es nach den klassischen Indikatoren gehen würde, ist das beschriebene negative Szenario eher unwahrscheinlich. Der Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams%R weist durchweg intakte Einstiegssignale auf. Die Trendfolgeindikatoren und Oszillatoren, die auf Monatsbasis berechnet werden, signalisieren eine mittelfristige Hausse.

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