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MDAX: Neues Kaufsignal vertagt

14.01.2014 – 11:00 Uhr: In der klassischen Chartanalyse sollte ein neues Kauf- oder Verkaufssignal durch einen signifikanten Schlusskurs ober- bzw. unterhalb der Ausbruchsstelle bestätigt werden.

Ansonsten läuft der Anleger Gefahr, in eine Bullen- oder Bärenfalle zu laufen. So geschehen jüngst beim deutschen Nebenwerteindex. Am gestrigen Handelstag sah es beim MDAX nach einem sicheren Einstiegssignal aus. Am Ende der Börsensitzung konnte davon jedoch nicht mehr die Rede sein.

Das im Dezember des vergangenen Jahres markierte Rekordhoch bei 16.673 Punkten, in Kombination mit weiteren Verlaufshochs im Bereich bei 16.691/16.728 Punkten, konnte bislang nicht von den Bullen bezwungen werden. Am 13. Januar erreichte der MDAX mit 16.800 Punkten auf Intra-Day-Basis eine neue Bestmarke. Eigentlich ein Grund zur Freude. Allerdings konnten die heimischen Nebenwerte dieses Terrain nicht verteidigen. Am Ende des besagten Tages ging der MDAX mit 16.631 Punkten aus dem Handel. Das sicher geglaubte Kaufsignal blieb aus.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der nächste Angriff auf die genannte Widerstandszone könnte bereits in Kürze bevorstehen. Allerdings lässt zurzeit die Trenddynamik ein wenig zu wünschen übrig. Das Momentum ist seit einigen Tagen rückläufig. Dagegen halten die Trendfolgeindikatoren den Bullen unverändert die Treue.

Oberhalb des Bereichs bei 16.673/16.728 Punkten wäre der Bann gebrochen. Ziel wäre dann die obere Trendkanallinie bei momentan 17.240 Punkten. Bis dieses Szenario eintrifft, ist ein Test des steigenden gewichteten 20-Tage-Durchschnitts bei aktuell 16.542 Punkten denkbar. Die nächste Unterstützung liegt bei 16.397/16.418 Punkten.

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