Kurzes „Kursflackern“ beim DAX

21.11.2013 – 11:25 Uhr:  Eine mögliche Einführung eines Strafzinses für Banken, die bei der Europäischen Zentralbank ihr Geld parken, hatte am gestrigen Handelstag zuerst für deutliche Kursgewinne gesorgt.

Mit 9.237 Punkten kam der DAX seinem bisherigen Höchststand auf Intra-Day-Basis bei 9.255 Punkten vom 18. November ganz nahe. Am Ende des Handelstages war von den Kurssteigerungen nicht mehr viel übrig. Am heutigen Tag ging es in die andere Richtung. Das jüngste Protokoll der US-Notenbank Fed sorgte für Abgabedruck. Von einer Korrektur kann aber nicht die Rede sein.

Wann würde unter charttechnischen Gesichtspunkten eine Konsolidierung vorliegen? Zuerst müsste die steigende gewichtete 20-Tage-Glättungslinie bei aktuell 9.128 Punkten unterschritten werden. Anschließend stellt sich die Kreuzunterstützung bei 9.094/9.026 Punkten den Bären in den Weg. In diesem Bereich liegen auf Tagesbasis die waagerechte Preiszone bei 9.026/9.070 Punkten sowie die untere Trendkanallinie bei 9.094 Punkten. Das Korrekturpotenzial würde sich relativ in Grenzen halten. Bei 8.952/8.963 Punkten liegt auf dieser Zeitebene eine horizontale Begrenzungslinie.

Die Aufwärtsdynamik hat zuletzt ein wenig nachgelassen. Schwung würde erst wieder oberhalb der Verlaufshochs bei 9.237/9.255 Punkten in den Markt kommen. Als charttechnisches Ziel fundiert dann die Oberseite des Aufwärtstrendkanals bei momentan 9.600 Punkten.

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