S&P 500: Vorsicht bärischer Keil!

In der technischen Analyse vom 17. Oktober wurde auf die brisante Konstellation beim marktbreiten US-amerikanischen Index hingewiesen.

Sowohl auf Monats- als auch auf Wochenbasis ist die Umkehrformation eines so genannten bärischen Keils zu sehen. Die obere Begrenzung wurde im Mittelfristchart bei aktuell 1.778 Punkten annähernd erreicht. Kommt nun die Trendwende?

Ein bärischer Keil gilt erst dann als vollendet, wenn die untere Begrenzung – die untere Trendkanallinie bei aktuell 1.644 Punkten – signifikant nach unten durchbrochen wird. Davon ist der S&P 500 noch ein gutes Stück entfernt. Auf Wochenbasis schützt zurzeit die steigende gewichtete 40-Wochen-Durchschnittslinie bei 1.667 Punkten vor drastischen Kursverlusten- Die genannte Glättungslinie konnte bereits mehrmals in der jüngsten Vergangenheit Schlimmeres verhindern.

Kurzfristig könnte es durchaus zu einer technischen Gegenbewegung gen Süden kommen. Der US-Index ist im Wochenchart überkauft. Unter dem Strich weisen die klassischen Trendfolgeindikatoren unverändert gültige Kaufsignale auf.

Oberhalb der oberen Begrenzungslinie könnte die Kletterpartie in höhere Kursgefilde fortgesetzt werden. Mittelfristig wäre unter charttechnischen Gesichtspunkten der Weg bis zur oberen Trendkanallinie bei momentan 1.980 Punkten frei.

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