EUR-USD: Mario Draghi belastet Einheitswährung

12.06.2014 – 13:30 Uhr: Die Pfeile, die EZB-Chef Mario Draghi aus dem gelpolitischen Köcher auf die Finanzmärkte abschoss, trafen den EUR-USD recht schmerzlich.

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Quelle: Bloomberg

Unter charttechnischen Gesichtspunkten taumelt die europäische Gemeinschaftswährung, fällt jedoch noch nicht. Eine wichtige Kreuzunterstützung könnte den Europessimisten noch Einhalt gebieten.

Bei dem Unterstützungsbündel handelt es sich um das Fibonacci-Retracement bei 1,3538 USD, um welches sich derzeit Bullen und Bären streiten. Darunter verläuft im Tageschart die untere Trendkanallinie bei aktuell 1,3490 USD. Letzte Verteidigungslinie wäre dann die horizontale Trendlinie bei 1,3453/1,3440 USD.

Erst bei Notierungen darunter müsste die charttechnische Einschätzung überarbeitet werden. Wenngleich der EUR-USD technisch angeschlagen ist und sich zurzeit unterhalb des leicht fallenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitts aufhält, könnte es zu einer Gegenbewegung kommen. Auf Tagesbasis wurde das untere Bollinger Band auf Schlusskursbasis unterschritten. Aber auch der modifizierte Relative Stärke Index (RSI) mit der Einstellung 21 Tage signalisiert momentan eine Übertreibung nach unten.

Somit ist die Einheitswährung reif für eine technische Korrektur gen Norden. Mögliche Ziele sind die ehemalige Unterstützung bei 1,3705 USD sowie die an die Bären verlorene mittelfristige Abwärtstrendlinie bei aktuell 1,3720 USD. In diesem Bereich verläuft zudem die 200-Tage-Durchschnittslinie.

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Abb.: EUR-USD-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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