EUR-USD: Warten auf die Initialzündung

17.12.2013 – 10:30 Uhr: Die Marktteilnehmer dies- und jenseits des Atlantiks schauen gespannt auf die kommende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch. 

Interessant ist vor allem die Frage, ob die Währungshüter noch in diesem Jahr die Anleihekäufe drosseln werden. Vor allem der EUR-USD hat in jüngster Vergangenheit auf Entscheidungen der Fed äußerst sensibel reagiert.

Charttechnisch konnten zuletzt die Eurooptimisten einen wichtigen Sieg erringen. Anfang Dezember wurde die untere Trendlinie des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals zurückerobert. Wenige Tage später gelang der Sprung über die horizontale Widerstandslinie bei 1,3705 USD. Somit hatte die europäische Gemeinschaftswährung gleich zwei Kaufsignale innerhalb kürzester Zeit generiert.

Aktuell liegt das Währungspaar knapp unterhalb der Marke bei 1,38 USD.  In diesem Bereich verharrt momentan der EUR-USD. Für eine Fortsetzung der Kletterpartie bedarf es einer neuen Initialzündung. Diese ist aber derzeit nicht auszumachen. Grund dafür ist eine stagnierende Trenddynamik. Diese Lustlosigkeit ist gut am Oszillator Momentum zu beobachten. Erst wenn die Trendstärke wieder zunimmt, könnte die Fahrt gen Norden fortgesetzt werden. Ziel wäre dann der mittelfristige Abwärtstrend aus dem Jahr 2008 bei aktuell 1,3916 USD.

Obwohl die gleitenden gewichteten Durchschnitte (20- und 200 Tage) weiter steigende Notierungen signalisieren, kann es infolge der zurzeit fehlenden Trendstärke zu einem neuerlichen Rücksetzer kommen. Für diesen Fall ist die Einheitswährung jedoch gut gewappnet. Im Bereich bei 1,3700/1,3710 USD liegt auf Tagesbasis eine Kreuzunterstützung, bestehend aus der zurückeroberten Aufwärtstrendlinie, der ehemaligen waagerechten Widerstandslinie sowie dem besagten 20-Tage-Durchschnitt. 

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