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Forex

Was ist FX Handel?

Der Devisenmarkt, auch als Forex bekannt, ist ein dezentraler, internationaler Markt für den Kauf und Verkauf von Devisen.

Forex ist der größte Finanzmarkt der Welt und ist auch als Foreign Exchange, FX oder Devisenmarkt bekannt.

Der Forex Markt hilft Unternehmen und Privatpersonen, eine Währung in eine andere zu konvertieren. Zu einem geringen Maß sind wir alle am Devisenhandel beteiligt, wenn wir ins Ausland fahren und die Währung unseres Heimatlandes in die Währung, die wir im Ausland brauchen, umtauschen.

Währungen werden aber nicht nur von Privatpersonen und Unternehmen gehandelt. Der Forex-Handel ist auch für Finanzinstitute, Zentralbanken und Regierungen wichtig. Es erleichtert den internationalen Handel und internationales Investment, da es Unternehmen, die Gewinne in einer Währung machen, ermöglicht, für Güter und Dienstleistungen in einer anderen Währung zu bezahlen.

Warum der Handel auf den Forex-Markt?

Der Devisenhandel ermöglicht es Ihnen, über die relative Stärke einer Währung gegen eine andere Währung zu spekulieren.

Wie funktioniert ein Forex Trade?

Devisenkurse werden immer in Währungspaaren angegeben. Dies ist darauf zurückzuführen, da Sie in der Tat eine Währung kaufen, während Sie eine andere verkaufen.

Jede Währung in diesem Währungspaar ist durch einen dreistelligen Währungscode identifizierbar, wie z.B: GBP/USD (Britisches Pfund gegen den US-Dollar) oder USD/JPY (US Dollar gegen den Japanischen Yen).

Die erste Währung eines Paares nennt man Basiswährung. Sie wird manchmal auch als die primäre Währung bezeichnet. Die zweite Währung eines Devisenpaares nennt man Kurswährung oder Gegenwährung.

Ein Devisenkurs gibt an, wie viel Kurswährung benötigt wird, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen. Wenn Sie zum Beispiel GBP/USD = 1,63792 sehen, bedeutet dies, dass ein Pfund 1,63792 Dollar wert ist. Um ein Pfund zu kaufen, müssten Sie 1,63792 Dollar verkaufen. Wenn Sie ein Pfund verkaufen würden, würden Sie 1,63792 Dollar erhalten.

Forex Handel lernen - Handelsbeispiel

Angenommen, neue Entwicklungen haben dazu geführt, dass Sie der Meinung sind, das Britisches Pfund steigt gegenüber dem australischen Dollar. Sie entscheiden sich, £10.000 GBP/AUD zu einem Kurs von 1,41703 zu kaufen, was Sie A$14.1703 kostet. Ein paar Wochen später steht der Kurs bei 1,52703, was bedeutet, dass die von Ihnen gehaltenen £10.000 nun mehr wert sind. Sie entscheiden sich, Ihren Gewinn mitzunehmen und tauschen Ihre Pfund zurück in Australische Dollar. Sie machen einen Gewinn von A$1100 (15.2703 - 14.1703). Eine Aufschlüsselung der Transaktion sehen Sie in der Tabelle rechts.


GBP AUD
Kaufen 10,000 x 1.41703 10,000 14,1703
GBP/AUD steigt
Verkaufen 10,000 x 1.52703 10,000 15,2703
Gewinn aus der Differenz - 1100

Long & short gehen

Je nach Ansicht können Sie auf den Devisenmärkten entweder kaufen („long gehen“) oder verkaufen („short gehen“).

Angenommen, Sie haben den Euro beobachtet und sind der Meinung, dass sein Wert steigt. In dieser Situation würden Sie eine Long-Position im Euro gegenüber dem US-Dollar eingehen. Anders gesagt, Sie würden Euro kaufen und gleichzeitig Dollar verkaufen.

Wenn Sie der Meinung wären, der Wert des Euros sinkt, würden Sie eine Short-Position im Euro gegenüber dem US-Dollar eingehen. Dies würde bedeuten, Euro zu verkaufen und Dollar zu kaufen.

Preisbildung

Eine Devisennotierung gibt immer zwei Kurse an: Einen Verkaufskurs (auch Geldkurs genannt) und einen Kaufkurs (wird auch als Briefkurs oder im Englischen als „ask price“ bezeichnet). Die Differenz zwischen den zwei Kursen wird Spread genannt. Das liegt daran, dass der Broker eine Gebühr zum Kurs hinzufügt.

Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem Sie eine Einheit der Basiswährung verkaufen können.

Der Briefkurs ist der Kurs, den Sie bezahlen, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen.

Sehen Sie sich die Notierung für das Paar EUR/USD rechts an.

Der Geldkurs ist der Betrag, den Sie in Dollar für jeden Euro, den Sie verkaufen würden, bekämen (1,43552). Dies ist das Maximum, das der Broker für einen Euro bezahlen würde, wenn er im Gegenzug US-Dollar verkauft.

Der Briefkurs (oder „ask price“) von 1,43572 Dollar ist das, was Sie zahlen müssten, wenn Sie einen Euro kaufen würden.

Punkte und Pips

Die Schwankungen einer Währung werden in Punkten oder Pips gemessen. Ein Punkt bzw. ein Pip ist im Allgemeinen die vierte Nachkommastelle. Für das Währungspaar EUR/USD bedeutet eine Schwankung von 1,43551 auf 1,43561 einen Punkt oder einen Pip.

Tom-Next

 
 

Wenn Sie eine Forex-Position über das Ende eines Tages hinaus halten, wird eine Anpassung über Nacht vorgenommen, die man Tom-Next (tomorrow-next day) nennt.

Tom-Next ist besonders dann von großer Bedeutung, wenn Sie mit Devisenderivaten zu spekulativen Zwecken handeln, da Sie so die physische Lieferung der Devise, die Sie handeln, vermeiden. Üblicherweise wäre die Lieferung zwei Tage nach der Transaktion fällig. Wenn Sie also Ihre Position mehr als einen Tag halten möchten, tritt der Tom-Next-Mechanismus in Kraft, um die Lieferung zu verzögern.

Tatsächlich tauscht Ihr Anbieter Ihren Kontrakt gegen einen neuen aus, der am nächsten Tag beginnt und nimmt währenddessen eine Tom-Next-Anpassung an der Position vor.

Um den Tom-Next-Satz zu berechnen, wird das Schlusslevel der vorherigen Position berücksichtigt und eine Zinsanpassung addiert oder subtrahiert. Die Differenz zwischen den Zinssätzen der beiden Devisen legt fest, ob Sie Zinsen erhalten oder bezahlen. Wenn Sie eine Devise mit einem höheren Zinssatz kaufen, erhalten Sie Zinsgutschrift, wenn Sie eine Devise mit niedrigeren Zinssätzen kaufen, bedeutet dies, dass Sie Zinsen bezahlen müssen. Diese Kosten nennt man Haltekosten.