Umgang mit Kundengeldern

Als Privatanleger ist Ihr Geld bei IG auf verschiedene Weisen abgesichert.

Wesentliche Informationen

  • Alle Kundengelder werden auf gesonderten Konten bei regulierten Banken aufbewahrt

  • Kundengelder und Kapitalanlagen (z.B. Aktien) werden niemals mit IG Geldern oder Vermögenswerten vermischt

  • IG hält sich im Bezug auf Kundengelder und Kapitalanlagen an die strengen Richtlinien der FCA

  • Ihre Kapitalanlagen werden bei einer Depotbank auf segregierten (auf den Kunden benannten) Treuhandkonten aufbewahrt

  • Kundengelder und Kapitalanlagen sind im unwahrscheinlichen Falle einer Liquidierung vor Gläubigern geschützt

  • IG verwendet Kundengelder nicht für Geschäftszwecke (oder zur Abdeckung von Marginanforderungen unserer eigenen Sicherungsgeschäfte) und gibt diese nicht an die Gegenparteien von Sicherungsgeschäften weiter.

Was geschieht bei IG mit Kundengeldern und Kapitalanlagen?

Anders als Banken sind Investitionsfirmen wie IG dazu verpflichtet, Kundengelder und Kapitalanlagen getrennt von den eigenen Mitteln aufzubewahren. Das bedeutet, dass wir diese nicht für Geschäftszwecke verwenden dürfen und sie, im Falle einer Insolvenz seitens IG, komplett geschützt sind.

IG ist von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) reguliert. Die FCA hat strenge Richtlinien, auch bekannt als Vorschriften für Kundengelder und Kapitalanlagen (die im sog. Client Assets Sourcebook – CASS gefunden werden können), die genau regeln was wir tun dürfen und wie wir dabei vorzugehen haben.

Ausnahme hierbei sind Kundengelder und Kapitalanlagen professioneller Kunden (z.B. andere Finanzinstitute) oder geeignete Gegenparteien, die über ein unterzeichnetes Rechtsdokument verfügen, das besagt, wie deren Gelder und Kapitalanlagen aufbewahrt werden (dies nennt man Eigentumsübertragung).

Was geschieht mit den Geldern, die ich bei IG einzahle?

Kundengelder werden separat von firmeneigenen Geldern treuhändisch aufbewahrt. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, dass die Gelder im Falle einer Insolvenz seitens IG, wieder zurück an den Kunden fließen, anstatt als erzielbare Vermögenswerte für Gläubiger.

Das Geld ist auf den getrennten Konten somit ‘zweckgebunden’ und wird nicht mit unseren eigenen Mitteln vermischt. IG verfügt über segregierte Bankkonten bei einer Reihe renommierter Banken, wie Barclays oder Lloyds. Kundengelder werden dabei absichtlich auf verschiedene Banken aufgeteilt, da es uns nicht gestattet ist, diese alle an einem Ort aufzubewahren.

Wir können Geld in Kündigungs- oder Terminkonten buchen, die eine Mitteilungsfrist von bis zu 95 Tagen für Abhebungen erfordern. Dies wirkt sich nicht auf Ihre Fähigkeit aus, bei uns zu handeln oder Geld von Ihrem Konto abzuheben, aber solche Beträge sind möglicherweise nicht sofort auf Anfrage erhältlich.

Was geschieht mit Aktien, die ich an IG übertragen oder
bei IG gekauft habe?

Alle Aktien werden bei einer Auswahl verschiedener renommierter Depotbanken in segregierten Kundenkonten treuhänderisch aufbewahrt. Ebenso wie Kundengelder sind diese explizit als Kundeneigentum erkennbar und weder IG, noch Gläubiger haben Aufsichts-, Pfand-, Zurückbehaltungs- oder Selbstbehalterechte darauf. Ihre Aktien können mit denen anderer Kunden zusammengelegt werden, jedoch niemals mit Aktien, die sich im Besitz von IG befinden.

Was geschieht mit Kundengeldern oder Kapitalanlagen im unwahrscheinlichen Falle der Insolvenz von IG?

Gesetzt dieses unwahrscheinlichen Falles würden sämtliche Kunden den Ihnen zustehenden Anteil der segregierten Kundengelder oder Kapitalanlagen, abzüglich der damit verbundenen Verwaltungskosten, gänzlich wieder erhalten.

Etwaige Deckungslücken könnten in Höhe von bis zu 50.000£ durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ausgeglichen werden. Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist ein in Großbritannien eingeführter Ausgleichsfonds, der Kunden von zugelassenen Finanzdienstleistungsunternehmen als letzter Ausweg dient. Wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig wird oder seine Tätigkeit einstellt, ist das FSCS in der Lage, eine Entschädigung an deren Kunden zu zahlen. Das FSCS deckt hierbei die Geschäft von Firmen, die von der FCA autorisiert sind.

Was geschieht mit Kundengeldern, wenn eine der Banken, die IG zur Aufbewahrung verwendet, in Liquidation geht?

Die Verluste würden von den Kunden im Verhältnis zu dem, bei der gescheiterten Bank, aufbewahrten Anteil des Geldes geteilt werden. Auf diese Weise verlorene Gelder können unter dem FSCS bis zu einem Höchstbetrag von 85.000 £ pro Person und Institution je nach anderer Guthaben bei der betreffenden Bank kompensiert werden.

Auf der FSCS-Website erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Diese Webseite sollte Ihnen alle wichtigsten Information zu diesem Thema bieten. Sollten Sie dennoch Fragen haben, können Sie uns gerne per E-Mail unter info.de@ig.com oder per Telefon unter 0800 664 8454 erreichen.

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  • IG has no exposure to debt from other companies (corporate debt)

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